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  • PANNÓNIA SCHULE - 2009. - in Budapest XIII., Tutaj Str.

    Die Volksschule Pannónia wurde 1911 nach Plänen von János Schulek errichtet. Die Rekonstruktion sowie die Erweiterung der Schule mit einem neuen Turnhallentrakt war Aufgabe des Entwurfes. Während der Umplanung haben wir mit der Fortsetzung des bestehenden Grundrisses die neue Turnhallenfunktion in ein neues Gebäude angeordnet. Unser Grundsatz war, dass das Bestandsgebäude die traditionellen Gesichtszüge bewahren, der Anbau  dagegen eindeutig moderne Züge bekommen soll. Bei der Ausformulierung des Turnhallen-Traktes strebten wir ein modernes Gebäude an, das sich in die Umgebung einfügt und auf die innere Funktion hindeutet. Zu benachbarter Bebauung bindet es sich als alleinstehendes Gebäude an. Es wird nicht zum Teil der Architektur des Schulgebäudes, sondern bildet einen Kontrapunkt dazu. Die Fassadengestaltung deutet auf die zwei übereinander liegenden Turnhallen hin. Die alte, strikt in Raster gestaltete Fassade des Bestandgebäudes wird durch die spielerische Abzeichnung der Nuten der Steinplatten und Stahlrahmen des Gebäudevolumens gelockert. Über dem Gebäude entsteht ein Dachgarten. Das Gebäudeinnere des Turnhallentraktes spiegelt - in Harmonie zur Fassadenerscheinung -  eine frische Betrachtungsweise wider. Statt schmückender Detaillierungen dominiert hier die Einfachheit, homogene Flächen und die klare Anordnung. Als Innenarchitekt beteiligte sich an der Planung das Kroki Studio.