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  • FASSADENREKONSTRUKTION BUDAI REDOUTE - 2007. - in Budapest I.

    Am Ende der 1890er Jahren, auf öffentliches Verlangen lies die Hauptstadt, zur Unterstützung der kulturell benachteiligten Buda-Seite und zur Entlastung der Pester Redoute eine Redoute (Kulturpalast) in Buda errichten. Nach Plänen von Mór Kallina und Aladár Àrkay hat Sándor Hauszman das Gebäude zwischen 1897-1899 bauen lassen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude beschädigt, verlor seine Statuen und seinen Portikus. Das Konzept war eindeutig die ästhetisch authentische Wiederherstellung des Gebäudes. Die Entwurfsarbeit stütze sich auf die erhaltenen Gebäudeteile, auf die Originalpläne und ihre Varianten, sowie auf Fotografien aus der damaligen Zeit. Die Statuen und Wappen kamen an ihre Plätze zurück, die Fassadenverzierungen wurden ausgebessert und ergänzt. Der Portikus, die Reihe der runden Fenstern und die Fenster und Portale zum Corvin Platz wurden in der Originalform neugebaut.

    Wir mussten die Funktionen von damals, heute und die zukünftigen nach der Rekonstruktion durchdenken. Die Wiederherstellung der Fassade musste also so erfolgen, dass der innere Umbau hinter den Öffnungen, Portalen erst später nach einem noch unbekannten Programm realisiert wird.Während der Innenrekonstruktion  musste man über die funktionalen Fragen hinaus, solchen neuen Anforderungen und Vorschriften entsprechen, welche zur Bauzeit noch nicht existiert haben.

    Die ausgezeichneten Räume, welche den Wert des Gebäudes bilden und deren Nutzung der urspünglichen noch entspricht, werden genauso wie die Fassaden wiederhergestellt. Neue Elemente, welche zur Bauzeit noch nicht existierten sollen jedoch den heutigen Anforderungen und Lösungen entsprechend in moderner Formsprache realisiert werden. Das statuenhaft geformte Infopult in der Vorhalle zeigt auch eindeutig diese Auffassung. Es wurde bis jetzt nur als Modell präsentiert.